Schweizer Uhrenmarke
Dubey & Schaldenbrand: Geschichte, Modelle und Wert
Dubey & Schaldenbrand ist ein kleiner Name aus La Chaux-de-Fonds, vor allem bekannt für einen in den 1940er-Jahren patentierten Schleppzeiger-Chronographen. Wenn Sie eine besitzen, halten Sie wahrscheinlich Folgendes in der Hand.
- Gegründet
- 1946
- Gründer
- Georges Dubey, René Schaldenbrand
- Sitz
- La Chaux-de-Fonds
Dubey & Schaldenbrand: Herkunft und Gründung
Die Marke geht auf zwei Uhrmacher in La Chaux-de-Fonds zurück, Georges Dubey und René Schaldenbrand. 1946 meldeten sie ein Patent für einen Schleppzeiger-Chronographen (Rattrapante) an, dessen Mechanismus einfacher und günstiger herzustellen sein sollte. 1946 gilt meist als Gründungsjahr. Die Firma selbst wurde 1949 als «G. Dubey and R. Schaldenbrand» eingetragen.
Gründer und Familie
Georges-Frédéric Dubey stammte aus Sévaz im Kanton Freiburg, René-Paul Schaldenbrand aus Porrentruy. Die beiden führten die Firma gemeinsam bis 1972, als Schaldenbrand sich zurückzog und Dubey Alleininhaber wurde.
Geschichte und Meilensteine von Dubey & Schaldenbrand
- 1951: Die Marken «Dubey & Schaldenbrand» und «DS» wurden eingetragen.
- 1953: Der Eintrag der Firma wurde auf Chronographen und Automatikuhren erweitert.
- 1959–1983: Die Firma hatte ihren Sitz im Minerva Palace an der Rue Léopold-Robert in La Chaux-de-Fonds.
- 1982: Ernest Bärtschi und Alain Rosat übernahmen und behielten den Namen Dubey & Schaldenbrand auf den Uhren.
- 1990er-Jahre: Cinette Robert belebte die Marke wieder, mit einem Bestand alter Werke, den sie in den 1970er- und frühen 1980er-Jahren gesammelt hatte. 2000 wurde die Dubey & Schaldenbrand SA gegründet.
Bekannte Dubey & Schaldenbrand-Modelle
Die bekanntesten Vintage-Stücke sind die Schleppzeiger-Chronographen auf Basis der Patente der Gründer, darunter der vereinfachte Chronograph «Index-Mobile». Die Firma fertigte außerdem Chronographen mit Metallarmband sowie einfache Handaufzugs- und Automatikuhren. Nach dem Neustart stellte die Marke kleine Serien mechanischer Uhren her, bei denen alte Werke in Gehäuse im Stil ihrer Entstehungszeit eingeschalt wurden.
Dubey & Schaldenbrand-Preise auf dem Gebrauchtmarkt
Es handelt sich um eine Nischenmarke, daher hängen die Preise stark von der einzelnen Uhr ab. Vintage-Schleppzeiger-Chronographen mit dem patentierten Mechanismus sind für Sammler am interessantesten. Am wichtigsten sind der Zustand des Zifferblatts, ein funktionierender Chronograph und ein Originalgehäuse. Uhren aus der Zeit nach dem Neustart werden nach dem eingebauten Werk, dem Gehäusematerial und dem Vorhandensein von Box und Papieren beurteilt.
So erkennen Sie eine echte Dubey & Schaldenbrand
Fälschungen dieser Marke sind selten, doch bei jedem Vintage-Chronographen können Teile ausgetauscht worden sein. Prüfen Sie, ob Zifferblattsignatur, Werk und Gehäuse zusammenpassen und ob die Schleppzeigerfunktion richtig arbeitet. Lassen Sie das Gehäuse von einem Uhrmacher öffnen, wenn es um einen nennenswerten Betrag geht. Unser Ratgeber So erkennen Sie eine gefälschte Uhr erklärt die allgemeinen Prüfpunkte.
Was ist Ihre Dubey & Schaldenbrand wert?
Senden Sie uns klare Fotos von Zifferblatt, Gehäuse und, wenn möglich, vom Werk, und Sie erhalten eine kostenlose Uhren-Wertschätzung. Für Nachlässe oder Versicherungen ist auch ein unterschriebenes schriftliches Uhren-Gutachten erhältlich.
Häufige Fragen
Wofür ist Dubey & Schaldenbrand bekannt?
Die Marke ist für einen Schleppzeiger-Chronographen-Mechanismus (Rattrapante) bekannt, den ihre Gründer ab 1946 patentieren ließen. Vintage-Chronographen mit diesem Mechanismus sind die Stücke, nach denen Sammler suchen.
Sind Dubey & Schaldenbrand-Uhren wertvoll?
Manche schon, besonders originale Vintage-Schleppzeiger-Chronographen in gutem Zustand. Da die Marke klein ist, wird jede Uhr einzeln nach Werk, Zustand und Originalität beurteilt.
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