Swatch Art
Alfred Hofkunst Swatch: das Gemüse-Set (1991)
Eine Gurke, ein Stück Speck und eine Chilischote am Handgelenk: Alfred Hofkunsts Swatches von 1991 gehören zu den verspieltesten Art Specials – und sie wurden auf Gemüsemärkten verkauft.
- Jahr
- 1991
- Künstler
- Alfred Hofkunst
- Marke
- Swatch
- Auflage
- 9.999 nummerierte Stück pro Modell (Auktionskatalog)
- Referenz
- PWZ100, PWZ101, PWZ102
Alfred Hofkunst Swatch auf einen Blick
1991 brachte Swatch drei Pop Swatch Art Specials des Schweizer Künstlers Alfred Hofkunst heraus. Laut Swatch wurden sie auf Gemüsemärkten in der Schweiz, in Österreich und Italien verkauft und sorgten in den Medien für Aufsehen. Sammler nennen sie das «Gemüse»-Set.
Der Künstler
Alfred Hofkunst (1942–2004) war bekannt für Trompe-l'Œil, Bilder, die das Auge mit täuschend echten Alltagsgegenständen überlisten. Swatch schreibt, dass er mit solchen Darstellungen «die Aufmerksamkeit der Kunstwelt auf sich zieht». Für seine Uhren machte er Lebensmittel tragbar, mit Humor in jedem Detail, auch bei den Namen.
Design und Details
Alle drei sind Pop Swatches, also die größere Swatch, die in ein breites Armband geklippt wird. Jedes Armband hat die Form eines Lebensmittels:
- Guhrke (PWZ100): Lederarmband in Gurkenform.
- Bonjuhr (PWZ101): Lederarmband in Speckform.
- Verduhra (PWZ102): Lederarmband in Form einer roten Chilischote.
Die Namen spielen mit dem Wort «Uhr». Jedes Zifferblatt trägt die faksimilierte Signatur des Künstlers. Laut Auktionskatalog wurden die Uhren einzeln in einem durchsichtigen Plastikbeutel verkauft.
Auflage und Erscheinen
Der Auktionskatalog von Couton Jamault Hirn beschreibt jedes Modell als limitiert auf 9.999 nummerierte Stück, mit der Nummer auf dem Gehäuseboden. Verkauft wurden sie an Marktständen statt in Uhrengeschäften, was Teil ihrer Legende ist.
Alfred Hofkunst Swatch auf dem Sammlermarkt
Die Lederarmbänder sind die Schwachstelle. Viele wurden getragen, sind rissig oder gingen verloren; Sammler suchen daher eine ungetragene Uhr mit sauberem, geschmeidigem Armband. Der originale durchsichtige Beutel wertet ein Stück auf, und ein komplettes Dreierset ist für viele Käufer mehr wert als die Summe der Einzelstücke. Hofkunst-Uhren gehörten auch zur großen Swatch-Sammlung Blum, die Phillips de Pury 2011 verkaufte.
So prüfen Sie eine Alfred Hofkunst Swatch
Prüfen Sie die Referenz (PWZ100 bis PWZ102), die Nummer auf dem Boden und die faksimilierte Signatur auf dem Zifferblatt. Achten Sie darauf, dass das Armband das originale Lederarmband in Lebensmittelform ist und zum Modellnamen passt. Suchen Sie nach Spuren ausgelaufener Batterien. Weitere Tipps finden Sie in unserem Ratgeber, wie Sie eine gefälschte Uhr erkennen.
Was ist Ihre Alfred Hofkunst Swatch wert?
Senden Sie uns Fotos von Uhr, Armband, Boden und Beutel für eine kostenlose Uhren-Wertschätzung. Besitzen Sie das komplette Set oder eine größere Sammlung, dokumentiert ein schriftliches Gutachten jedes einzelne Stück.
Häufige Fragen
Wie heißen die drei Hofkunst-Swatches?
Guhrke (Gurke, PWZ100), Bonjuhr (Speck, PWZ101) und Verduhra (Chili, PWZ102).
Wo wurden die Hofkunst-Swatches verkauft?
Laut Swatch auf Gemüsemärkten in der Schweiz, in Österreich und Italien.
In welcher Verpackung wurden sie geliefert?
Laut einem Auktionskatalog wurde jede in einem durchsichtigen Plastikbeutel verkauft, nicht in einer Standardbox.
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